[2026-02-21] Jazz&Pop-Workshop

Beitragsbild-Foto: Doris

[Barmstedt] Mit 30 Anmeldungen war der Jazz&Pop-Workshop als eine offenbar attraktive Veranstaltung des VCPs gut angenommen worden.

Und so starteten die nach Barmstedt gekommenden "Nordmarker" mit Jan Schneider (Professor für Jazz-Trompete in Düsseldorf) am Nachmittag in einen interessanten Probentag.

Klar war der Themenschwerpunkt gesetzt mit "Jazz&Pop" und Jan stellte uns seine Schulungshefte — speziell für Posaunenchöre entwickelt — vor: hier gab es zunächst die jeweils ausgewählten Stil-Aspekte in Grundlagen-Übungen zu trainieren und anschließend in einem beispielhaften Stück anzuwenden.

Dabei nahm sich Jan angemessen Zeit, durch hilfreiche Erklärungen und Demonstrationen mit uns die herausfordernden Passagen zu meistern.

Foto: Andreas

So ging es über zwei Probeneinheiten ausführlich zur Sache, um die Jazz-Stilistik zu erlernen und das grundlegende Verständnis zu entwickeln.

In der dritten Probeneinheit am Abend nahmen wir uns das Spiralbuch "Feiert-Jesus-5-brass" vor und versuchten bei fünf ausgewählten Stücken die gelernte Spieltechnik anzuwenden.

Dies bescherte uns einen praktischen Nutzen für unsere Musikdienste in unseren Gemeinden bei Lobpreisliedern.

Wer nicht dabei sein konnte, hat definitiv etwas verpasst ... Wiederholung ist aber möglich!

Foto: Andreas

[2024-08-11] Jungbläserfreizeit 2024

Foto: Ellen L’hoest

Die Freizeit begann wie immer mit Zelte aufbauen, Kaffee und Kuchen, die neuen Leute wurden begrüßt und die Zelte eingerichtet. Am Abend gab es die erste Probe und den traditionellen Abendspaziergang. Die Tage darauf vergingen sehr schnell.

Die Highlights waren einmal der Ausflug ins Maislabyrinth, das Baden in der Schlei und der Kiosk.

Foto: Ralf Pohlmann

Die Tage wurden abgeschlossen mit einer Abendandacht, danach ging es in die Zelte wo alle sofort eingeschlafen sind und keine Streiche gespielt wurden ;). [Anmerkung der Redaktion: Von wegen … Zelteingang mit Klopapier!]

Foto: Peter Andersen

Abgerundet wurde die Woche mit einem Gottesdienst in der Süderbraruper Gemeinde. Dort haben wir alle Lieder gespielt die wir in der Woche geübt haben. Anschließend gab es ein gemeinsames Mittagessen in Lindau. Nun war die Freizeit vorbei und die Zelte wurden abgebaut, das Gemeindehaus geputzt und dann fuhren alle nach Hause.

von Lea L`hoest und Mia Petersen

Artikel erschienen beim Gnadauer Posaunenbund (→ Link) im bläserruf 04/2024, Seite 13f

[2012-03-18] Pro-Musica Plakette nach Elmshorn

Ausgezeichnet für Gott!

Pro-Musica Plakette, Verleihung an den Posaunenchor Elmshorn im März 2012

Für den März diesen Jahres kündigte sich in unserer Stadt Elmshorn ein musikalisches Festival-Ereignis an: Es sollten die bundesweit regelmäßig stattfindenden „Tage der Musik“ zu uns kommen. So allgemein hat man als Posaunenchor damit ja nicht unbedingt gleich etwas zu tun. Als wir darüber mehr erfuhren, wurden wir jedoch hellhörig, denn es geht um Ehrungen, die der Bundespräsident für langjähriger Ehrenarbeit im musikalischen Bereich vergibt, und das ist schließlich ja auch „unser Ding“.

Es gibt allerdings die Hürde, dass nur Chöre/Ensembles mit mehr als 100 Jahren auf dem Buckel sich um eine Plaketten-Verleihung bewerben können. Aber warum sollten wir als christliche Gruppe dies nicht auch hierbei deutlich machen können … verlieren kann man nichts. Nachdem in mühevoller Kleinarbeit alle geforderten Unterlagen und Bestätigungen des langwierigen Wirkens eingereicht waren, kam eine spannende Phase des Wartens. Genau an Heiligabend 2011 erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass wir im zentralen Festakt der Veranstaltung ausgezeichnet werden sollten … was für eine Freude!

„Nacht der Musik“ in St. Nikolai in Elmshorn im September 2011

Neben vielen bemerkenswerten Darbietungen verschiedenster Ensembles und Chöre in unserer Stadt, nahmen wir zwei Auftrittstermine war: Zum einen war ein ökumenischer Gottesdienst in der Stadtkirche St. Nikolai vorgesehen; das war natürlich die Vorlage für uns. So meldeten wir uns dazu an und waren zusammen mit der Kantorei für die musikalische Gestaltung zuständig. Zum anderen konnten wir in der „Nacht der Musik“ den Besuchern in 30 Minuten einen durchaus typischen Querschnitt durch die Posaunenchor-Literatur darbieten, in dem möglichst viele Stilrichtungen berücksichtigt wurden: So ging es von „Bach“ über „Wilm“ zu neuerem Liedgut.

Aus dem Gnadauer Posaunenbund heraus ist das nach unserem Kenntnisstand eine Premiere, bislang wurden Posaunenchöre aus anderen Werken ausgezeichnet; das muss aber nicht der einzige Fall bleiben. Wir können jedem über 100 Jahre alten Posaunenchor dazu nur Mut machen. Salz der Welt? Ja, aber nicht: Licht unter dem Scheffel. Tragen wir unser Lob Gottes heraus: Gott zur Ehre, uns zur Freude!


Erschienen im bläserruf 2012-03 beim Gnadauer Posaunenbund e. V.
Text und Fotos: Andreas Krause | Posaunenchor Elmshorn | Verein Christlicher Posaunenchöre | Landesverband Nordmark im Gnadauer Posaunenbund e. V.